Heute fahre ich nicht zur Schule, sondern zum Betrieb für mein Praktikum. Das Gebäude ist groß und hat einen anderen Eingang als meine Schule. Ich bin zum ersten Mal hier. Es ist neu für mich, alleine zu einem Arbeitsplatz zu fahren.
An der Pforte wartet meine Anleiterin auf mich. Sie weiß, dass heute mein erster Tag ist. Sie freut sich, mich kennenzulernen. Zuerst zeigt sie mir die wichtigen Orte: meinen Arbeitsplatz, die Küche für die Pause und die Toilette. Meine Anleiterin ist da, um mir bei Fragen zu helfen.
Ich lerne einen Mitarbeiter kennen, den ich heute begleiten darf. Ich sage ihm meinen Namen. Viele Aufgaben hier wiederholen sich. Das nennt man Routine. Das ist normal in der Arbeitswelt und hilft dabei, die Abläufe gut zu lernen. So machen das viele Menschen bei ihrer Arbeit.
Ein Arbeitstag hier dauert ungefähr acht Stunden. Das ist länger als ein Schultag. Es gibt keine Schulglocke, die den Anfang oder das Ende einer Stunde anzeigt. Die Mitarbeiter wissen, wann es Zeit für die Mittagspause ist. Es ist in Ordnung, dass sich dieser Rhythmus anders anfühlt als in der Schule.
Manchmal bin ich vielleicht unsicher, was ich tun soll. Das ist am Anfang ganz normal. Meine Anleiterin weiß das und ist da, um mir zu helfen. Es ist gut, Fragen zu stellen. Ich kann versuchen, meine Anleiterin anzusehen und zu sagen: „Entschuldigung, können Sie mir das bitte erklären?“
Am Ende des Arbeitstages packe ich meine Sachen zusammen. Ich verabschiede mich und fahre wieder nach Hause. Morgen komme ich für den zweiten Tag meines Praktikums wieder hierher. Dieses Praktikum dauert eine Woche. Das ist eine bekannte Sache, die viele Schüler machen.
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