Osterspaziergang am Wallensteingraben
Am 4. April haben wir uns zu unserem Osterspaziergang am Wallensteingraben in Moidentin getroffen. Wir waren drei Erwachsene und drei Kinder – und waren gut zwei Stunden unterwegs.
Gestartet sind wir an der Gedenkstätte. Unser Ziel war die Stelle, an der der Wallensteingraben in den Lostener See mündet. Unterwegs haben wir eine gemütliche Snack-Pause eingelegt.
Meterlange Stöcke und kleine Annäherungen
Das absolute Highlight des Tages: die Kinder haben eine riesige Menge an meterlangen Stöckern aufgegabelt und konsequent mitgeschleppt. Wer Kinder auf dem Spektrum kennt, weiß – wenn ein Stock erstmal als würdig befunden wurde, gibt es kein Zurücklassen.
Besonders schön war zu beobachten, wie die Kinder sich im Laufe der Wanderung ein klein wenig angenähert haben. Am Anfang war da Schüchternheit bei den einen, Überdrehtheit bei den anderen – beides völlig normal und völlig okay. Doch mit der Zeit, mit den Stöckern, mit dem Weg, wurde es ruhiger. Die Kinder fanden zueinander, jedes in seinem eigenen Tempo.
Auch für die Erwachsenen ein Gewinn
Für uns Erwachsene war der Spaziergang ebenfalls wertvoll. Sich abseits der Selbsthilfegruppe persönlich zu sehen, sich auch mal als Mensch besser kennenzulernen – ohne Tagesordnung, ohne Thema, einfach gemeinsam draußen sein. Das tut gut und stärkt das, was uns zusammenhält.
Wir freuen uns schon auf den nächsten gemeinsamen Ausflug.